Warum „… für Länderkunde“?

Der Deutsche Kongress für Geographie 2019 ist bewusst nach Kiel vergeben worden, da sich aus der Erinnerung an Ort und Ereignis, den legendären Geographentag von 1969, ein roter Faden für das Programm des Kongresses spinnen ließ. Das Motto „Umbrüche und Aufbrüche“ rief dazu auf, den kritischen Blick auf die eigene Disziplingeschichte als einen Prozess zu … Warum „… für Länderkunde“? weiterlesen

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Wie mobil sind Jugendliche? Einblicke in ein Leipziger Forschungsprojekt

I: Wovon hängt das ab, ob du die S-Bahn nimmst oder nicht?  P: Das kommt darauf an, wie viel Lust ich hab, mit dem Fahrrad nach Hause zu fahren [lächelt], nein oder halt auch zeitlich [ernst], also die fährt ja nur einmal alle halbe Stunde. Und wenn es halt gerade passt, gucke ich halt auf … Wie mobil sind Jugendliche? Einblicke in ein Leipziger Forschungsprojekt weiterlesen

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hin&weg – Geovisuelle Software für die kommunale Analyse von Migrationsdaten

Gemeinsam mit den Vertretern deutscher Städte- und Kommunalverwaltungen entwickeln wir am IfL derzeit eine Software für die Visualisierung und Analyse von Wanderungsdaten. Wir haben das Glück, im Projekt „hin&weg“ auf bestehende Beziehungen aufbauen zu können. Die Vorläuferversion der Software wurde in mehreren Städten erfolgreich eingesetzt; in einer modifizierten Variante konnten Besucherinnen und Besucher das Tool … hin&weg – Geovisuelle Software für die kommunale Analyse von Migrationsdaten weiterlesen

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Zurück in die Stadt! Oder: Die Macht der Gewohnheit

Vor bald 20 Jahren war ich zum ersten Mal im Leibniz-Institut für Länderkunde; damals wusste ich noch nicht, dass ich hier später einmal arbeiten würde. Die Straßenbahnfahrt vom Leipziger Hauptbahnhof an den östlichen Stadtrand dauerte gefühlt eine halbe Ewigkeit. Es ging durch halb verfallene Straßenzüge, vorbei an Industriebrachen, Gewerbegebieten und Schrebergärten. Am „Paunsdorf Center“, Sachsens … Zurück in die Stadt! Oder: Die Macht der Gewohnheit weiterlesen

Politik machen mit Gefühlen?

Begriffe wie Sicherheit und Unsicherheit werden in politischen Diskursen oft emotional aufgeladen, mit Sehnsüchten nach Sicherheit oder Ausdrücken von Ängsten verschiedenster Art verbunden. Nicht selten werden solche Debatten auch mit sozialen Differenzierungen verknüpft und führen auf diese Weise zur sozialen und räumlichen Stigmatisierung und Marginalisierung von vermeintlich „Anderen“ als ein Sicherheitsrisiko. Der im September 2019 … Politik machen mit Gefühlen? weiterlesen

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Streit um Zustimmung bei der Organspende – Was kann geografische Forschung beitragen?

© Thorben Wengert / PIXELIO

Die Notwendigkeit einer Neuregelung der Organspende wird hierzulande damit begründet, dass die im europäischen Vergleich niedrigen Spenderaten bei gleichzeitig länger werdenden Wartelisten zu vielen unnötigen Todesfällen führen und ethisch nicht akzeptable Lösungen begünstigen könnten, etwa den Kauf einer Spenderniere im Ausland. Im April dieses Jahres trat bereits ein Gesetz in Kraft, das die finanzielle Ausstattung … Streit um Zustimmung bei der Organspende – Was kann geografische Forschung beitragen? weiterlesen

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